Tag der offenen Türen 2014

Grünsfeld. Die Werkrealschule ist eine moderne und innovative Schulart. Das vermittelte der Tag der offenen Tür der Dorothea-von-Rieneck-Schule. Besucher hatten dabei Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich von der schulischen Vielfalt zu überzeugen. 

"Unsere Schulart ist Vorreiter und Wegbereiter in vielen Bereichen", erklärte Mirjam Wülk. Die Rektorin zählte auf: offener Unterricht, Individualisierung, überschaubare Klassen sowie engagierte Lehrer und Eltern - alles Faktoren, die den Besuch der Werkrealschule lohnenswert machen. 

Mit verschiedenen Angeboten versucht die Dorothea-von-Rieneck-Schule, ihr Profil zu schärfen. So gibt es beispielsweise Schulsozialarbeit, verschiedene Betreuungsmodelle werden angeboten. Die Kommune hat 30 000 Euro investiert, um die Computerausstattung zu modernisieren. Für das nächste Schuljahr ist geplant, einen Schulbus einzusetzen. Fünftklässler aus umliegenden Gemeinden sollen mit ihm von zuhause abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Als "Schulform, die stark macht", bezeichnete Bürgermeister Joachim Markert die Werkrealschule. Die Zukunft der Schüler steht hier seinen Angaben zufolge im Mittelpunkt aller Bemühungen. Ziel sei es, jedem Schüler den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen. Die Werkrealschule fördert nach Markerts Auffassung die positive schulische Entwicklung, weil sie Erfolgserlebnisse gewähre, das Kompetenzbewusstsein schärfe und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit stärke. 

Bürgermeister Anton Holzapfel aus Kirchheim nannte es eine "richtige Entscheidung", vor ein paar Jahren eine grenzüberschreitende Kooperation eingegangen zu sein. Die bayerischen Schüler seien sehr gastfreundlich aufgenommen worden. "Sie haben eine gute neue Schulheimat gefunden." Ein Markenzeichen der Dorothea-von-Rieneck-Schule ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Das Ausbildungsbündnis "GrüWiKi" (Grünsfeld-Wittighausen-Kirchheim) verzahnt Schule und Betriebe eng miteinander und ermöglicht Hauptschülern eine wohnortnahe Ausbildung. Rund 40 Unternehmen gehören mittlerweile dem Verbund an. "Die Firmen stehen hinter der Schule", betonte Ludwig Panter. Der Vorsitzende des Grünsfelder Gewerbevereins ermunterte zum Besuch der Hauptschule. Sie ermögliche den Zugang zu einer ganzen Bandbreite von Berufen. Schüler, die die Hauptschule erfolgreich absolvierten, seien gefragt. "Die Firmen brauchen Nachwuchs", versicherte Panter. Für ihn gab es keinen Zweifel: "Wer sich für diesen Weg entscheidet, dem stehen alle Wege offen." 

Nicole Baunach und Jonas Häußler sind Beispiele für diese These. Beide haben erfolgreich in Grünsfeld die Hauptschule abgeschlossen. Baunach absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Friseurin und legte die Meisterprüfung ab. Mittlerweile hat sie sich mit einem Friseursalon selbständig gemacht. Häußler holte am Technischen Gymnasium das Abitur nach und studierte Maschinenbau. Vor kurzem trat er zur Diplomprüfung an. Wer die Hauptschule besucht, muss keine Bedenken haben, später schlecht dazustehen", lautete die Botschaft der beiden. Der Hauptschulabschluss sei eine gute Basis für den weiteren Lebensweg gewesen. Baunach und Häußler bestätigten unisono: "Alles ist möglich." 
Beispiele solcher Entwicklungsmöglichkeiten bot der Tag der offenen Tür der Dorothea-von-Rieneck-Schule reichlich. Die sportlichen und künstlerischen Fähigkeiten kamen bei verschiedenen Darbietungen zum Ausdruck. Die Mädchen der fünften bis neunten Klasse zeigten fetzige Tanzdarbietungen. Noah Scheuermann begeisterte mit dem "Csárdás" auf dem Marimbaphon. Schüler der achten Klasse hatten sich eine Choreographie zum "Becherrap" ausgedacht. Ergebnisse der Projektwoche konnten die Besucher bei einem Rundgang in Augenschein nehmen. Zu sehen gab es Musikvideos und Schattentheater. Der neugestaltete Handarbeitsraum konnte bestaunt werden. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis demonstrierten die Schüler bei den Vorführungen im Technikraum. Zudem stellte die Außenklasse der Andreas-Fröhlich-Schule sich vor. Die Fachschaft Religion hatte einen Raum der Stille eingerichtet. Die kleinen Gäste durften basteln. 

Rektorin Mirjam Wülk nutzte den offiziellen Anlass, um besonders engagierte Schüler auszuzeichnen. Die Ausbildung zu Streitschlichtern haben erfolgreich abgeschlossen: Milena Jüttner, Rabea Kraus, Nadine Vollrath und Celina Wedemeyer. Eine Urkunde erhielten auch Victoria Baumer, Leonardo Exinger, Saskia Henkelmann, Constantin Hummel, Milena Jüttner, Rabea Kraus, Lucia Paolozzi, Veronique Pfeil, Simon Walter und Henriette Zorn. Sie haben sich zu Fitnesscoaches ausbilden lassen. feu 

 © Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 19.03.2014



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